Allgemein

Authentisch sein – Leg die Maske ab, die deine Superkraft gefangen hält

Wer bist du?

Nein. Nicht dein Name.

Auch nicht dein Beruf.

Ich meine dein wahres Ich, das du hinter einer Maske versteckst.

Die meisten Menschen verbergen ihr Gesicht hinter einer perfekten Maske und sterben bei dem Versuch, andere zu kopieren.

Nur die wenigsten Menschen haben den Mut, authentisch zu sein.

Was die meisten nicht verstehen?

Authentizität ist deine Superkraft - nichts, was du verstecken solltest.

Es ist Zeit, den Helden in dir freizusetzen.

Deine Gaben sind immer in dir gewesen, leider hast du sie verhüllt.

Damit hast du nicht nur deine Superkraft gefangen genommen.

Du hast dich auch noch selbst eingesperrt.

Heute kannst du die Maske abnehmen und endlich frei sein.

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du endlich authentisch sein kannst.

3 Dinge, die du in diesem Beitrag erfährst:

  • Der #1 Grund für unauthentisches Verhalten
  • Die 4 Diebe deines Selbstwerts
  • Die 3 Schritte in die Freiheit, um endlich authentisch zu sein
  • Das unerschütterliche Fundament des Selbstwerts.

Hast du dich angeschnallt?

Dann los.

Der #1 Grund, warum du nicht authentisch sein kannst

Authentisch sein: der #1 Grund für unauthentisches Verhalten

Woher hast du diese Maske?

Und wann hast du sie angelegt?

Es ist so viele Jahre her, dass du dich nicht mehr an den Zeitpunkt erinnerst.

Ich helfe dir auf die Sprünge:

Es war einmal ein kleiner Junge.

Jeden Tag spielte er mit Autos, Fußball oder bastelte sich Schwerter, um gegen seine Freunde zu kämpfen.

Doch eines Tages kam er in die Pubertät.

Seine Interessen änderten sich.

Auch seine Freunde.

Kurze Zeit später auch seine Werte.

Plötzlich war es nicht mehr cool, Schwertkämpfe zu führen.

Seine neuen Freunde legten Wert darauf, angesagte Markenklamotten zu tragen und mit Mädels abzuhängen.

Es machte ihnen Spaß, andere Schüler zu mobben.

Um von der Gruppe nicht ausgeschlossen zu werden, schmiss auch er die Stifte seiner Mitschüler durch das Klassenzimmer.

Tag für Tag passte er sich seinen neuen Freunden weiter an:

Seine Noten wurden schlechter. Sein Verhalten aggressiver. Seine Eltern immer verzweifelter.

Das ging solange, bis sich dieser Junge eines Tages nicht mehr wiedererkannte.

Aber was war der Grund dafür, dass er seine wichtigsten Werte verleugnete?

Eine Maske aufzog und sich selbst dahinter versteckte?

Es war:

Die Suche nach Anerkennung.

Oder anders ausgedrückt:

Die Furcht vor Ablehnung.

Ablehnung.

Ist.

Schmerzhaft.

So schmerzhaft, als würde jemand in dein Herz stechen.

Um diesen Schmerz zu vermeiden, verstellst du dich und tust Dinge, die nicht mit deinem inneren Wesenskern einhergehen.

In der Schule wolltest du beliebt und cool sein.

Im Beruf hat sich daran nichts geändert.

Dein Handeln wird bis heute durch die Suche nach Anerkennung bestimmt.

Dein Selbstwert ist von der Bestätigung anderer Menschen abhängig.

Aber was tust du, wenn du keine Anerkennung, sondern Ablehnung bekommst?

Schnell kracht deine Welt zusammen und du versinkst in einem Sumpf von Selbstzweifeln und Ängsten.

Dein Herz verbittert sich und dir bleiben 2 Optionen:

  • du leugnest den Schmerz und verschließt dich vor Menschen
  • oder du versuchst, dich in dieser Welt zu beweisen - durch eine Führungsposition im Unternehmen oder einen neuen BMW.
Unauthentisch sein: Suche nach Anerkennung durch Status


Das Problem daran?

Das Fundament für deinen Selbstwert ist ein Kartenhaus.

Dein Einsturz?

So sicher wie das Empire State Building am 09.September.

Die Auswirkungen?

Gewaltig.

Dabei liegt alles an diesem einen ungestillten Verlangen in dir:

Anerkennung.

Diese versuchst du, um jeden Preis bei anderen zu finden.

Dafür bist du bereit, unauthentisch zu sein.

Was sagt es letztlich über dich aus?

Du kennst deinen Wert nicht.

Denn dieser hängt von anderen Menschen ab:

Du willst ein Kompliment für deine Muskeln, die du im Fitnessstudio aufgebaut hast oder hoffst, dass dein Chef deine Überstunden und Verantwortungsbereitschaft für das abgeschlossene Projekt würdigt.

Und das macht dich zum Sklaven deiner Mitmenschen.

Du tust, was Menschen wollen, nicht, was du selbst willst. Damit gibst du Menschen Macht über dein Leben.

Es gibt 4 Diebe, die dich daran hindern, authentisch zu sein.

Sie klauen dir dein Selbstbewusstsein wie Robin Hood.

Diese schauen wir uns als nächstes an.

Die 4 Diebe, die dich hindern, authentisch zu sein

1) Das Auto deiner Arbeitskollegen

Authentisch sein: sich mit anderen vergleichen

Dein Arbeitskollege fährt einen fetten BMW.

Du hingegen kommst mit einem Polo, der schon 20 Jahre alt ist. Alle zwei Jahre fragst du dich, wie lange dieser wohl noch durch den TÜV kommt.

Vielleicht fährst du auch kein schlechtes Auto.

Aber du siehst, dass andere etwas Besseres haben.

Und genau da liegt das Problem:

Du vergleichst dich mit anderen - Dieb #1.

Jahrelang bist du zufrieden mit deinem Gehalt.

Als du den Arbeitsvertrag unterzeichnetest, warst du überaus dankbar:

Dein neuer Job ermöglicht dir eine 4-Zimmer-Wohnung und Urlaub unter Palmen mit einem kühlen Bier kannst du dir auch zweimal im Jahr leisten.

Aber seitdem du erfahren hast, dass dein neuer Kollege dasselbe Gehalt oder sogar mehr bekommt, blickst du neidisch auf ihn.

Jahrelang hast du Überstunden gemacht, deine Freunde versetzt und dich in Projekten engagiert.

Und dieser Dahergelaufene bekommt dasselbe Gehalt bei seinem Einstieg.

Pfff.

Deine Dankbarkeit verwandelt sich in Neid.

Innerlich färbt sich dein Herz schwarz.

Plötzlich siehst du in deinem Donut das Loch in der Mitte.

Was lernen wir daraus?

Egal, wie viel du hast oder wie viel du kannst, es ist nie genug.

Andere werden immer mehr haben.

Solange du dich mit anderen vergleichst, schwindet dein Eigenwert.

Dein Weg unterscheidet sich von dem anderer Menschen.

Ja, manche schließen ihr Studium in Regelstudienzeit ab, manche überziehen es um mehrere Jahre.

Die Voraussetzungen, unter denen jeder startet, variieren.

Was ist das Gegengift?

Respektiere deinen Weg genauso wie den von anderen.

Schau nicht darauf, was andere haben, sondern was du selbst hast.

Vergleiche dich mit deinem vergangenen Ich:

Wie viel hast du vor 5 Jahren verdient? Welche Fähigkeiten hast du in den letzten Jahren dazugelernt? Um wie viel cm ist dein Oberarm gewachsen?

Welches Ziel hast du erreicht?

Anstatt den Fokus darauf zu lenken, dass dir andere überlegen sind oder mehr als du haben, schaust du darauf, wie du dich selbst entwickelt hast.

Indem du dir regelmäßig aufschreibst, welche Erfolge du in der letzten Zeit erzielt hast, stärkst du dein Selbstwertgefühl.

Du bemerkst, dass du im Leben vorankommst.

Es entsteht ein positiver Zyklus aus Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber vergangenen Siege.

Dich hingegen mit anderen zu vergleichen ist, als ob du nachts mit offener Wohnungstür schläfst und erwartest, dass dein Fernseher und dein IPhone noch am nächsten Morgen da sind.

Verrückt, oder?

Gehen wir weiter zum nächsten Dieb.

2) Warum Menschen dich mit ihren Erwartungen überrennen 

Authentisch sein: Grenzen setzen

Städte im Mittelalter hatten ein kennzeichnendes Merkmal:

Stadtmauern.

Weißt du, warum?

Um vor Dieben und feindlichen Angriffe zu schützen.

Zur damaligen Zeit wäre eine Stadt ohne Mauern wie eine Bank ohne Polizei im Land.

Worauf will ich hinaus?

Wenn es keine Grenzen gibt, dann tut jeder, was er will.

Der nächste Grund, warum du unauthentisch lebst ist:

Du setzt anderen Menschen keine Grenzen.

Und deshalb wirst du überrannt von den Absichten anderer wie von einer Herde Ochsen.

Was tun Menschen immer wieder?

Ihre Grenzen testen.

Wo ganz besonders?

An anderen Menschen. Menschen schauen, wie viel andere erdulden.

Und wenn es keinen Widerstand gibt, dann gehen sie weiter.

Der 2. Dieb deines Selbstwerts ist, dass du anderen Menschen Macht über dein Leben gibst:

Authentisch sein: anderen Menschen Macht geben

Du handelst aus Furcht vor ihrer Meinung.

Du lässt dich herumschubsen wie ein Schüler auf dem Schulhof.

Was sagt es über dich aus, wenn du alles mit dir ergehen lässt?

Dir fehlt der Respekt vor dir selbst:

Die Meinung anderer ist dir wichtiger als du selbst.

Sie wird zu deinem Meister.

Du fürchtest dich vor Konfrontation und davor, der Buh-Mann zu sein.

Dein Problem ist:

Du setzt keine Grenzen.

Und weil du so viel Wert auf die Meinung anderer Menschen legst, glaubst du auch ihre lügenhaften und zerstörerischen Aussagen.

Woher weiß ich das?

Auch ich habe von Menschen gehört, was ich scheinbar wäre oder nicht könnte.

Mein Vater sagte immer wieder, dass ich zwei linke Hände hätte.

Andere behaupteten, ich wechsle meine Entscheidungen wie eine Fahne im Wind.

Ach und wie oft hörte ich den Satz:

"Du schaffst das nicht oder kannst das nicht."

Jeder Mensch ist mit den Aussagen anderer konfrontiert.

Das Entscheidende:

Wie wir damit umgehen.

Es gibt 2 Arten von Menschen:

  • die einen glauben jedes Wort und geben Menschen Macht über ihr Leben
  • die anderen zeigen Menschen ihre Grenzen und filtern falsche Aussagen heraus.


Zu welchen gehörst du?

Du entscheidest, wie viel Macht du Menschen über dein Leben gibst.

Authentisch sein steht für dich auf dem Spiel.

Um anderen ihre Grenzen zu zeigen, wirst du deine Komfortzone verlassen müssen, aber eines kann ich dir versichern:

Menschen werden dir Respekt zeigen. Weil du dich selbst respektierst.

3) Der Wolf im Schafspelz 

Authentisch sein: Identitätsverlust

Was ist das große Risiko des Wolfs, der sich im Schafspelz verkleidet?

Er verbringt so viel Zeit mit den Schafen, dass er seine eigene Identität verliert.

Sprich:

Er vergisst, dass er ein Wolf ist und sich nur als Schaf verkleidet hat.

"Der Umgang mit den Weisen macht weise. Wer sich auf Narren einlässt, dem geht es schlecht." - Bibel

Die Bibel warnt uns davor, uns mit Idioten zu umgeben.

Denn ihr Verhalten und ihre Denkweisen färben auf uns ab.

Wenn du denkst, das würde dir nicht passieren, dann irrst du dich gewaltig:

Oder kannst du Feuer unter deinem Hemd tragen?

Jede Gruppe vertritt gewisse Werte.

Wenn du dich mit Menschen umgibst, deren Werte nicht mit deinen einhergehen, dann gehst du Kompromisse sein.

Du läufst mit auf ihrem Weg, anstatt deinen eigenen zu gehen.

Damit wären wir wieder bei dem Punkt, dass du mehr Wert auf die Meinung anderer legst.

Dieb #3 lautet:

Falsche Gefährten.

Was ist so schlimm daran?

Wenn ihr in zwei verschiedene Richtungen wollt, aber trotzdem gemeinsam lauft, dann endet einer da, wo er nicht ankommen will.

Das führt zu Frustration.

Es ist wie Serien schauen:

Du weißt, dass du deine Zeit verschwendest, aber tust es trotzdem.

An einem gewissen Punkt musst du eine Entscheidung treffen:

Entweder, du umgibst dich mit Narren, bis du selbst einer wirst. Dafür gewinnst du dumme Kameraden, verfehlst aber dein Ziel.

Oder du entfernst dich von den Menschen, die nicht in dieselbe Richtung laufen.

Statt Hohlköpfe ziehst du die Menschen an, die deine Werte respektieren und schätzen:

Menschen, die dich für deine authentische Arbeit lieben.

Vor allem aber stehst du hinter dir und deinen Zielen.

Authentisch sein erfordert Opfer.

Welches wählst du?

4) Die verlorene Schlacht

Kommen wir zum 4. und letzten Dieb, der dich daran hindert, authentisch zu sein.

Ich stelle dir ein interessantes Experiment vor:

Mehrere Menschen wurden in einer Wüste ausgesetzt. Weit und breit nichts als Sand.

Sie wurden alle mit einem GPS-Tracker versehen.

Für das Experiment bekamen sie genau einen Auftrag:

Geradeaus laufen.

Klingt einfach, oder?

Nach einigen Minuten wurden die Versuche beendet und die GPS-Daten ausgewertet.

Das Ergebnis?

Alle Menschen liefen im Kreis.

Dabei war jeder einzelne davon überzeugt, geradeauszulaufen.

Warum sind diese Menschen im Kreis gelaufen?

Sie hatten kein konkretes Ziel vor Augen. Geradeauslaufen ist so konkret wie reicher werden.

Ein konkretes Ziel ist 100.000€ Jahreseinkommen.

Menschen, die kein messbares Ziel im Leben verfolgen, tun genau das:

Sie glauben, dass sie sich vorwärtsbewegen, aber in Wirklichkeit drehen sie sich im Kreis.

Tagein tagaus erleben sie immer wieder ihre Vergangenheit.

Das Schlimmste kommt aber noch:

Sie definieren sich selbst und somit auch ihren Wert durch ihre Vergangenheit - Dieb #4.

Authentisch sein: Dieb #4 Durch die Vergangenheit definieren

Immer wieder schauen sie auf vergangene Misserfolge.

Und genau da setzen die Komplexe ein. Weil sie gescheitert sind, zweifeln sie an ihrem Potential.

Sie sind hingefallen und nicht mehr aufgestanden.

Sie akzeptierten die Niederlage wie die Lohnsteuer:

Als wenn eine verlorene Schlacht gleich das Ende des Krieges bedeutet.

Solche Menschen können eine wichtige Einstellung von Kindern lernen.

Was ist so besonders an Kindern?

Sie lehren uns, wie es in der Realität abläuft.

Obwohl sie beim Versuch, Laufen zu lernen, immer wieder hinfallen, stehen sie auf und probieren es erneut.

Wie oft machen sie das? Einmal, 10 mal, 100 mal?

Solange, wie es nötig ist.

Authentisch sein: Nicht aufgeben

Du bist nicht der einzige, der Niederlagen einstecken musste.

Ich selbst habe so viele hinter mir, dass ich sie schon lange nicht mehr zählen kann.

Einige davon teile ich mit dir:

Meinen ersten Blog gab ich nach 3 Monaten auf. 

Ich trainierte meine Sprungkraft, um einen Basketball zu dunken - auf originaler Korbhöhe kann ich es bis heute nicht. Mein Training zog ich nicht länger als drei Monate durch.

Ich fragte 2 Frauen in einer Woche nach einem Date - und bekam von beiden einen Korb.

Du siehst:

Ich bin alles andere als perfekt. Ich bin gescheitert und ich werde weiterhin in Zukunft hinfallen.

Trotzdem stehe ich immer wieder auf und jage meinen Träumen nach.

Ich brauche jetzt deine ungeteilte Aufmerksamkeit.

Weißt du, was ich aus dem Sport gelernt habe?

Es ist nicht maßgebend, wie du in der ersten Halbzeit abschneidest.

Entscheidend ist, wie das Spiel ausgeht.

Eine verlorene Schlacht bleibt eine verlorene Schlacht.

Der Krieg ist aber erst vorbei, wenn du die weiße Fahne hebst.

Bestimmst du deinen Selbstwert weiter über deine Misserfolge oder kämpfst du, bis du gewinnst?

Und noch was:

Wenn du versagt hast, dann ist das ein gutes Zeichen.

"I must fail often to succeed only once." - Og Mandino

Thomas Edison brauchte mehr als 1000 Versuche für das Erfinden der Glühbirne. Was lernte er daraus?

Er fand 1000 Wege, wie es nicht geht. Jeder Misserfolg ist ein essentieller Baustein zum Durchbruch.

Es ist besser, eine falsche Entscheidung zu treffen und daraus zu lernen, als den Schädel zu quälen und am Ende tatenlos zu bleiben.

Das waren die 4 Diebe, die dich hindern, authentisch zu sein.

Da wir jetzt die Ursachen unauthentischen Verhaltens kennen, können wir als nächstes eine Lösung ausarbeiten.

Authentisch sein: 3 Schritte entfernt von der Freiheit

Authentisch sein: Freiheit in 3 Schritten

Deine Freiheit ist nicht umsonst.

Ansonsten wäre jeder Mensch frei und authentisch.

Nein, so einfach ist das nicht.

Für deine Freiheit musst du etwas tun.

Deine Freiheit erlangst du in 3 Schritten. Diese verrate ich dir jetzt.

1) Die Basis guter Entscheidungen

Der erste Schritt zum authentisch sein lautet:

Selbsterkenntnis.

Das heißt:

Verstehe, wer du bist - deine Identität.

Derzeit bestehen deine Gedanken aus allen Informationen, die du in deiner Lebenszeit konsumiert hast:

Filme, Videos, Gespräche, Soziale Medien, und so weiter.

Dies hat dazu geführt, dass du dich selbst nicht mehr wiedererkennst.

Du hast so viele Dinge gehört, dass du die Wahrheit von der Lüge nicht mehr unterscheiden kannst.

Das Gute daran?

Heute ist der Tag, an dem du dein neues Ich erschaffen kannst.

Oder besser gesagt:

Es wiederfindest.

Dafür musst du dir Zeit in der Stille nehmen - ohne jegliche Ablenkung.

Nimm dir Stift und Papier und beantworte die folgenden Fragen:

Was sind deine wichtigsten Werte?

Wobei gehst du keinen Kompromiss ein?

Mit welchen Dingen oder Eigenschaften sollen dich Menschen in Verbindung bringen, wenn dein Name fällt?

Was sind deine Schwächen?

Was deine Stärken?

Wofür brennst du leidenschaftlich?

Was begeistert dich?

Wie willst du diese Welt bereichern?

Womit willst du anderen Menschen helfen?

Was willst du auf gar keinen Fall?

Was macht dich glücklich?

Was unglücklich?

Was gibt dir neue Energie, was raubt sie dir?

Zu wissen, was du willst und was du nicht willst, ist das Geheimnis, um dich selbst zu verstehen - Klarheit.

Klarheit ist das Fundament, die richtigen Entscheidungen für dein Leben zu treffen.

Dich selbst ohne einen verschwommenen Filter zu sehen ist die Voraussetzung für den 2. Schritt ins authentisch sein.

Authentisch sein: Klares Selbstbild haben

2) Das Ende des 2. Weltkriegs

Am 08. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg in Europa.

Der Tag, an dem die deutsche Wehrmacht kapitulierte.

Ob du es glaubst oder nicht, es ist ein Fakt.

Eine gerade Zahl ist durch 2 teilbar.

Daran kannst du ebenfalls nichts ändern.

Ein weiterer Fakt:

Kängurus können nicht rückwärts springen. Aber die Vorstellung ist lustig.

Was heißt das für dich?

Ebenso wie die aufgezählten Fakten gibt es Dinge, die dich einzigartig machen:

Deine DNA, dein Aussehen, deine Art zu denken, zu sprechen, zu schreiben, Geschichten zu erzählen.

Es gibt niemanden auf dieser Welt, der dir gleich ist, war oder werden wird.

Von dir existiert keine Kopie.

Nur ein Exemplar.

Einige Merkmale sind fester Bestand deiner Identität.

Daran kannst du nichts ändern.

Was bleibt dir noch übrig?

Akzeptanz.

Der 2. Schritt in die Freiheit ist:

Selbstakzeptanz.

Authentisch sein: Selbstakzeptanz

Nimm dich an, wie du bist.

Obwohl du deine Werte ändern kannst, kannst du deinen individuellen Stil nicht ändern.

Alles, was du tust oder sagst, ist mit deiner persönlichen Note versehen.

Deine Einzigartigkeit solltest du nicht vor anderen verstecken, sondern zum Ausdruck bringen.

Die meisten Menschen fürchten sich davor, anders zu sein:

Sie verbiegen sich, um in ein Bild zu passen, das andere von ihnen haben.

Dabei ist es ihre Einzigartigkeit, die sie so wertvoll macht.

"Wenn 2 Menschen immer einer Meinung sind, dann ist einer überflüssig." - Dale Carnegie

Dich selbst für ein bestimmtes Detail zu verurteilen oder abzulehnen raubt dir deinen Wert und deinen Frieden.

Um das Potential deiner Einzigartigkeit zu entfalten, musst du dich vollkommen annehmen - mit allen Stärken und Schwächen.

Wenn dir das gelingt, fehlt dir nur noch der letzte Schritt zum authentisch sein.

3) Kreise sind rund, Quadrate eckig

Nun bist du einen Schritt von deiner Freiheit entfernt.

Was bleibt noch übrig?

Anpassung - Schritt #3.

Mit anderen Worten:

Du akzeptierst jedes Detail an dir und richtest dich danach aus.

Kreise sind rund, Quadrate eckig. Da können Klugschei*** Definitionen aufstellen, aber an den Fakten ändert es nichts.

Wenn du männlich bist, dann nimm es an und versuch nicht, Conchita Wurst nachzuahmen.

Fällt es dir schwer, Rücksicht auf die Gefühle anderer zu nehmen, weil für dich Effektivität bei der Erledigung einer Aufgabe Vorrang hat? Was solls?

Das Geheimnis liegt darin, deine Stärken zu entfalten - nicht, alle Schwächen zu ebnen.

Was haben die erfolgreichsten Sportler gemeinsam?

Sie haben sich für einen Bereich entschieden und ihr gesamtes Leben drumherum gebaut.

Beispiele gefällig?

Michael Jordan. Cristiano Ronaldo. Tiger Woods. Kobe Bryant.

Sie alle sind nicht dafür bekannt, dass sie 5 Sportarten beherrschen.

Nein.

Jeder von ihnen hat die Spitze auf einem einzigen Gebiet erklommen.

Wie?

Indem sie ihre Stärken und Schwächen verstanden, akzeptiert und danach ihr Leben ausgerichtet haben.

Klingt logisch, oder?

Diese Kenntnisse allein haben ihnen aber nicht die harte Arbeit erlassen.

Kobe Bryant stand um 3 Uhr morgens auf, damit er vier Trainingseinheiten am Tag durchführen konnte. Er opferte Zeit mit Freunden, um länger in der Sporthalle zu bleiben.

Er fokussierte sich wie ein Laser auf sein Ziel:

Authentisch sein: Laserfokus

Kobe und andere erfolgreiche Sportler hatten ein klares Ziel vor Augen und verfolgten es mit allem, was in ihnen steckte.

Ihr Hunger danach, der Beste zu sein, trieb sie voran. Dafür schämten sie sich nicht. Sie sahen es als ihre Stärke.

Ihr Erfolgsrezept?

Selbsterkenntnis + Selbstakzeptanz + Anpassung.

Das unerschütterliche Fundament des Selbstwerts

Nun kennst du die 3 Schritte, um endlich authentisch zu sein.

Der Schlüssel ist:

Baue deinen Selbstwert auf ein unerschütterliches Fundament.

Ohne deinen Wert zu kennen wirst du dich selbst nicht respektieren und akzeptieren.

Und rate mal, was noch passiert:

Andere werden das auch nicht.

Persönliche Erfolge, Besitz, Performance, Beziehungen, Anerkennung von Menschen oder Status sind so sicher wie ein Haus, auf dem eine Atombombe landet.

Denn es gibt Tage, an denen dir das Leben den Mittelfinger zeigt.

Damit du in diesem Chaos nicht untergehst, brauchst du ein unerschütterliches Fundament für deinen Wert.

Ich kenne 2 effektive Fundamente, um den Eigenwert zu erkennen.

1. Erkenne den Wert deiner Einzigartigkeit.

Dich gibt es nur einmal.

Knappheit gibt dir deinen Wert.

2. Schau darauf, was andere für dich bezahlt haben.

Damit meine ich nicht das Gehalt, das du in der Vergangenheit bekommen hast.

Nein.

Du bist viel wertvoller.

Denn du hast Eltern, die ihr Leben aufgegeben haben, um dir das Leben zu ermöglichen - sie haben ihren Egoismus geopfert.

Und wenn du ohne Eltern aufgewachsen bist, gab es andere Personen, die dir geholfen haben, dort zu sein, wo du jetzt bist.

Der Wert eines Menschen bemisst sich daran, was jemand bereit ist, zu zahlen. 

Ob du es glaubst oder nicht, Jesus ist für jeden Menschen gestorben. Er hat mit seinem eigenen Leben für dich bezahlt.

Über diese zwei Wege kannst du deinen Wert erkennen und Freiheit in Frieden genießen:

Authentisch sein wie ein Kind.

Authentisch sein: Freiheit

Seitdem ich begriffen habe, wie wertvoll ich bin, bin ich dem Gefängnis der Meinung anderer entkommen:

Ich muss meine Schwächen nicht länger verstecken. Ich habe gelernt, mit ihnen zu leben.

Dazu lebe ich im Einklang mit meinen wichtigsten Werten und bemühe mich nicht mehr länger, anderen zu gefallen oder ihre Erwartungen zu erfüllen.

Es kommt trotzdem vor, dass Menschen mein authentisches Ich ablehnen.

Aber das juckt mich nicht mehr. Es gibt genug andere Menschen, die mich schätzen, wie ich bin.

Da ich meinen Wert kenne, muss ich mich nicht mehr länger beweisen.

Aus diesen 2 Erkenntnissen beziehe ich meinen Selbstwert.

Warum mein Fundament unerschütterlich ist?

Es sind Tatsachen, an denen sich nichts ändert.

1) Ich bin einzigartig und 2) andere haben für mich ihr Leben geopfert.

Dieser Akt kann nicht rückgängig gemacht werden.

Woraus beziehst du dein Selbstwertgefühl? Hält dein Fundament der Kritik, Beleidigung, Verleumdung und Lästerung statt?

Wenn du mehr Wege für ein unerschütterlichen Selbstwert kennst, dann schreib es mir in die Kommentare.

Hiermit entlasse ich dich aus dem Gefängnis.

Bleib sauber!

Sei erfolgreich, 

Dein Waldemar

0 Kommentare
Nächster Beitrag
11. Dezember 2025

0 Kommentare

Kommentar hinterlassen